Do. – 25.07.2013: Der erste volle Tag in NY

Heute hab ich mich gegen 9 Uhr auf dem Weg zur U-Bahn gemacht und bin nach Staten Island gefahren. Die Fahrt hin dauert etwas länger, da ich einige Mal umsteigen und dann mit der Fähre vom Seaport rüber fahren muss. Die Staten Island Ferry ist kostenlos und fährt an Liberty Island (Freiheitsstatue) vorbei. Heute ist es plötzlich ziemlich kalt und windig. Nicht so schön :/

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Dort angekommen habe ich mich in den Bus Richtung ‚Historic Richmond Town‘ gesetzt. Das ist so ziemlich in der Mitte der Insel, so dass die Fahrt ca. 45 Minuten dauerte (nach dem endlich ein Bus kam!!). Der Busfahrer hat sooo laut geredet, dass er den ganzen Bus unterhalten hat. Man hätte meinen können, er hätte ein Megafon gehabt. Das Historic Richmond Town Museum ist ein Freilichtmuseum mit 28 Häusern aus dem 18/19 und 20 Jahrhundert, die alle im original Zustand sind und in denen das Leben von damals nach gespielt wird. Das war ziemlich interessant zu sehen, vor allem die Häuser und Architektur von den verschiedenen Zeiten. Danach hieß es erstmal wieder auf den Bus warten (2 sind ausgefallen). Ich bin dann im Anschluss zum Staten Island Children’s Museum, zum Staten Island Botanical Garden und ins Noble Maritime Museum (sehr empfehlenswert) gefahren. Die drei Sehenswürdigkeiten sind an einem Fleck, sodass ich da zumindest einen Teil der verlorenen Zeit aufholen konnte. Da irgendwie alles um 17 Uhr schließt, musste ich auch ordentlich Gas geben, damit ich die drei Sachen noch schaffe. (Es war schon 15:30 Uhr bei Ankunft).

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Ich bin zuerst ins Hauptgebäude, dem Contemporary Arts Museum, und habe einen kleinen Blick drin erhascht. Ist ganz ok, aber kann man auch weg lassen. Direkt daneben ist das Noble Maritime Museum. Ein kleines aber sehr schönes und empfehlenswertes Museum. Es sind sehr viele Werke und Schiffe ausgestellt die mit Noble zu tun haben. Des Weiteren gibt es eine Kinder-Lernecke und eine kleine Bibliothek sowie das original Hausboot von Noble restauriert nachgestellt. Unheimlich toll!! Ganz besonders niedlich war der Museumsleiter, ein kleiner Opi, der sich unheimlich gefreut hat, das jemand das Museum besucht. Er hatte erzählt das sich eher wenig Besucher dahin verirren und das obwohl es so unheimlich toll ist.

Sollte man sich also mal auf Staten Island verirren, sollte dieses Museum definitv mit auf dem Plan sein.

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Im Anschluss bin ich weiter in das Staten Island Childrens Museum gegangen. Dieses ist im New York Pass enthalten, allerdings meinte die Dame am Empfang, dass nur Leute mit Kindern oder Professionals (also Kindergärtner, Lehrer,…) ins Museum dürfen. Die Amis seien bei den Kindern sehr eigen und gehen da lieber auf Nummer sicher. Ihr Beispiel war dann, falls ein Pädophiler ins Museum geht um die Kinder auszuspähen. Sie hat mich dann aber trotzdem reingelassen, als ich ihr erzählt habe das ich Lehramtsstudentin bin. Ist zwar eigentlich kein Professional bzw noch nicht, aber sie hat es trotzdem gemacht. Ich solle nur keine Fotos mit Kindern drauf machen. Als das dann geklärt war habe ich angefangen mir die verschiedenen Etagen anzuschauen. Es gab eine Etage mit Spielen, eine Etage mit Entdeckersachen und eine Etage mit Berufen und Tieren. Auf der Etage mit den Spielen waren auf dem Boden große Schachfelder und Mühlefelder aufgemacht, es gab eine kleine Bowlingbahn und ein großen 4-Gewinnt Spiel. Außerdem einen kleinen Pflanzengarten draußen. Auf den Bildern könnt ihr dann mehr sehen. Auf der zweiten Etage gab es verschiedene Entdeckerareas. Zum Beispiel im Dschungel oder auch Arktis. Da gab es dann interaktive Ausprobiermöglichkeiten (was gehört in den Rucksack eines Arktisreisenden, welches Werkzeug braucht ein Dschungelwanderer wirklich,…). Das alles war sehr interessant zu sehen, vor allen wie die verschieden altrigen Kinder damit umgegangen sind. Die letzte Etage zeigte die Berufe und Tiere. Hier konnten die Kinder die Unterschiede der verschiedenen Bauweisen kennenlernen und lernen warum in dieser Gegend die Häuser vorwiegend aus Holz gebaut werden. Die Kinder konnten eine Wand ,mauern‘ und ein Dach decken. In der Tierarea gab es verschiedene Aquarien und Terrarien sowie Plakate mit Infos zu sehen. Es waren Tiere wie Fische, Krebse, Geckos, Spinnen, Käfer und Meerschweinchen zu finden. Allerdings waren die Terrarien und Aquarien extrem winzig, sodass das sicher nicht tierfreundlich ist! Bis auf die nicht artgerechte Tierhaltung hat mir das Museum sehr gut gefallen. Draußen gab es noch einen Spielplatz und eine Terasse für Picknick. Im Anschluss an das Museum bin ich noch durch den Staten Island Botanical Garden gelaufen. Dieser ist rundherum um die Museen. Es gibt verschiedene Bereiche wie den Chinese Garden und den Schlossgarten. Da lasse ich am besten die Bilder sprechen. Es war auf jeden Fall sehr schön! Obwohl ich schon ziemlich durch alles durch hetzen musste, weil irgendwie alle Museen und der Botanische Garten um 17 Uhr schließen. Aber das ist überall in New York so, dafür hat alles andere fast rund um die Uhr auf =)

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Ich hab mich dann erstmal auf den Rückweg zur Fähre gemacht und habe die nächste in Richtung Manhatten genommen. Leider war es so stürmisch, dass sich alle festhalten mussten das sie nicht wegfliegen. Ich habe versucht ein Video zu machen aber das ist durch den Wind leider daneben gegangen. :/ Da ich aber auch ziemlich kaputt war, habe ich mich dann auch direkt auf den Weg nach Hause gemacht. Didi hatte dann auch leckere Wurstsuppe vom Polen geholt, die wir dann gegessen haben. Ich habe leider den Namen vergessen, aber es war echt super. Zum Nachtisch gab es dann noch leckeres Eis. =) Didi hatte mir noch sein Verizon HotSpot von der Arbeit mitgegeben, damit ich solange ich noch kein Amihandy habe erreichbar bin. Luiza und ich haben noch 1-2 Stunden gequatscht und dann bin ich tot ins Bett gefallen.

Videos zu allen Beiträgen findet ihr unter: https://www.dropbox.com/sh/b23n9i7e5cie69q/2YyysjSDjB

Fazit des Tages: Die Zeit rast!!

Paid: nothing

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